Gibt es sprachliche Aufstiege?

Gestern war und das Kennenlerngespräch und heute hospitiere ich bei Dialog in Deutsch. Hospitieren ist der erste Schritt zur Moderatorin.  Wünsche mir viel Glück – wie man so sagt „Aller Anfang ist schwer“. Erfreulicherweise sind die Mitglieder des Barmbek-Mittwochs-Teams sehr nett und ermutigend. Bessere Kumpel und Begleiter gibt es nicht!

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What’s so “Bad” about that idea?

Today I had to laugh as I saw a truck with the image of a family in bathtub at sea. The tub had a motor attached at the back and the mother, father and two kids seemed to be enjoying their journey. The image was an advertisement for a company that offers products from a firm called BadIdeen — “bath ideas” — but between the image of the bath at sea and the fact that the English word “bad” should be translated as schlecht rather than das Bad, I couldn’t help thinking that this was a company selling “bad ideas” rather than, as described below, tolle Ideen für das Badezimmer

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‘Til death do us partitive

I took French in high school. I refreshed this high school French in 2011-2012 and yet I can’t remember ever hearing of the need to use a partitive article (or for that matter that there is something called a partitive article or Teilungartikel of Deutsch). However in lesson four of Französisch in 30 Tagen, there it is with the following examples.

• In speaking about a menu:

Ils ont de la salade, des sandwichs, de l’omelette, des croques-monsieur, des croissants…
“They have salad, sandwiches, an omelette, croque-monsieur, croissants…”

• In describing the croque-monsieur:

C’est un sandwich avec des toasts, du jambon et du fromage.
“It is a sandwich with toast, ham and cheese.”

The Grammarist explains it thus:

When referring to a noun whose quantity or amount is not specified, French speakers use the partitive article de, which conveys essentially the same meaning as some or any in English.

For example, rather than saying the equivalent of I bought cheese, French speakers always say, I bought some cheese. Rather than saying, Do you have pets? they always say, Do you have some pets? This rule cannot be ignored. If you ask for the cheese or just cheese without the partitive article, French speakers may think you’re talking about a specific amount of cheese or all the cheese in the world—either of which would cause confusion.

Okay, I’m off to make une omelette avec des pommes de terre, du bacon et de l’oignon (ein Bauernomelett).

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Extra, extra, read all about it

Walking by a local branch of Heymann, I noticed this book about Adele:

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While I am an Adele fan, it was the subtitle that caught my eye — Eine außergewöhnliche Karriere — for the word außergewöhnlich, which I would translate as “extraordinary” in this context (although dict.cc offers “strange” as the top translation by a substantial margin). “Extraordinary” as in “out of the ordinary” just as an “extraterrestrial” — Außerirdischer is “out of this world.” As a prefix “extra-” comes from the Latin extra meaning “outside” and has taken on the additional meaning of “beyond” over time.

The pronunciation of “extraordinary” is in itself somewhat remarkable. Pons.eu gives these two options: /ɪkˈstrɔ:dənəri, Am -ˈstrɔ:rdəneri/. What you should note is that, in contrast with extraterrestrial /ekstrətəˈrestriəl/, there is glottal stop or pause before the /s/ sound, separating the prefix into two parts.

“Extra” and extra can also be stand-alone words. According to Google, there are 10 meanings for the noun form, 2 for the adjective form and 2 for the adverb form of the word “extra” in English. According to Pons.eu, in German extra has 5 meanings as an adverb and 1 as a noun. The way I first learned one of the German meanings for this word was from Extr@ the soap opera “especially for” (extra) language learners that tells the story of Sascha and Anna, their neighbor Nic and Sascha’s pen pal from the US, Sam. The other word from this series that stuck with me is der Tierpräparator — “the taxidermist” — a job that is rather out of the ordinary and thus a word that is relatively useless in everyday conversation, except perhaps to show off that you have been watching Extr@.

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Affen, Narren, Hampelmänner, Deppen und Obst

Was scherzhaft gemeint ist, kann auch schmerzhaft sein; or when is a joke not funny, when it makes someone or something laughable — „lächerlich machen“ — rather than being humorous – „humorvoll, lustig or witzig“ — then it can be hurtful.

Sich zum »Etwas« machen – Affen, Narren, Hampelmann, Deppe, Obst
Literally to make a monkey, a jester, a jumping jack, a muppet or fruit of oneself

Diese Ausdruck-Familie gibt mir die Möglichkeit über die N-deklination (N-declension) zu diskutieren. „Der Affe“ (the monkey, the ape) und „der Narr“ (the jester) müssen, außer im Nominativ,  ein »n« oder »en« am Ende haben. Sie befinden sich in guter Gesellschaft mit „der Name,“ „der Löwe“ und „der Held“. Außer „das Herz“ (und seine Ableitungen) sind alle maskulin.

Kasus
Nominativ der Affe der Narr
Akkusativ den Affen den Narren
Dativ dem Affen dem Narren
Genitiv des Affen des Narren

Ein paar andere Beispiele sind:

  • der Franzose
  • der Herr
  • der Junge
  • der Mensch
  • der Nachbar
  • der Polizist
  • der Soldat
  • der Student

Fast alle sind wie oben, kein »s« am Ende im Genetiv. Die Ausnahmen sind:

  • der Fels
  • der Frieden
  • der Funke (im Sinne von „Schwung“ oder „Hoffnung“)
  • der Gedanke
  • der Glaube
  • der Name
  • der Same (im Sinne von „Einwohner“)
  • der Wille
Kasus
Nominativ der Fels der Name
Akkusativ den Felsen den Namen
Dativ dem Felsen dem Namen
Genitiv des Felsens des Namens

Laut canoo.net gibt es 225 solche Wörter, diese Acht und ihrer Ableitungen.

Ich hoffe, dass das hilfsbereit war, weil ich niemanden zum Narren halten oder einen Bären aufbinden möchte.

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Darauf kannst du Gift nehmen?

Seit ich Die Fremde Braut las, wusste ich, dass „wett“ eine Vorsilbe ist, weil die Autorin das Wort „wetteifer(t)en“ anwandete. Ziemlich oft begegnete ich das Wort „der Wettbewerb“, aber ich dachte nicht, dass „wett“ und „bewerb“ zusammengesetzt war. Laut www.verblisten.de gibt es:

wettlaufen — unregelmäßig, untrennbar, sein
wettmachen — regelmäßig, trennbar, haben
wettrennen — unregelmäßig, untrennbar, sein
wettrudern — regelmäßig, untrennbar, sein
wettschwimmen — unregelmäßig, untrennbar, sein
wettstreiten — unregelmäßig, untrennbar, sein
wettturnen — regelmäßig, untrennbar, haben

Wie ihr seht, die „wett-Wörter“ sind vielfältig. Ein paar sind regelmäßig, einige sind unregelmäßig. Ein paar sind trennbar, einige sind untrennbar. Schließlich sind einige mit dem Hilfsverb „haben“ und ein paar mit „sein“ gebildet werden.

Es gibt auch Nomen, die mit „wett“ gebildet sind. Etliche haben etwas mit „wetten“ zu tun, wie: „der Wettannehmer, der Wettbetrug, der Wetteinsatz, die Wettquote“.

Eifersucht ist eine Leidenschaft,
Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
Franz Grillparzer

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Wie man drei Sterne bekommt

Das Wort „der Chef“ bedeutet nicht „der Manager“ oder „der Boss“ auf Englisch, sondern „der ausgebildete Koch“. Hierdurch denke ich immer an großartiges Kochen und Essen, wann ich das Wort höre. Vielleicht ist das nicht so weit hergeholt als es zuerst erscheint: Es gibt ein paar Parallelen zwischen die Aufgaben des Chefs und des Meisterkochs. Der Meisterkoch denkt an wie man Zutaten zusammenstellen kann, damit die zum etwas Wunderbares transformiert werden. Der Chef denkt an wie man ein Team zusammenstellen kann, damit das Team etwas Besonderes erreichen wird. Die beiden müssen daran denken, welches mit welchem gut passt. Sie müssen auch bedenken, wie man jemanden oder etwas behandelt sollte, um das Beste davon herauszuholen. Und wenn es heiß wird, müssen sie cool bleiben. Vor allem können der gute Chef und der gute Meisterkoch die Möglichkeiten sehen, die drinnen ein Mensch oder eine Zutat liegen.

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Lieb und wert halten

Lieblingswörter. Manche haben ein paar. „Gemütlichkeit“ oder „Heimat“ oder „Schadenfreude“, zum Beispiel. Natürlich interessiere ich mich für welche Wörter beliebt sind. Aber ich interessiere mich auch für jene, dass die meisten Ausländer eine riesige Herausforderung finden und den Grund dafür. Einige von diesen haben schwierige Laute wie »ch« oder »ü« oder »ö«, dass in anderen Sprachen nicht gibt. Es gibt auch Laute, die man kennt, aber wie die auf Deutsch verbinden können merkwürdig ist: »Pfanne, Pfote und Pfund«. Außerdem gibt es Laute, wo die entsprechenden Buchstaben nicht gleich sind. Auf Spanisch buchstabiert man den Laut /b/ mit »b« oder »v«.    Offensichtlich kann man Synonyme lernen, um solche Wörter zu vermeiden, aber dass ist nicht immer möglich.

Wörter mit viele verschiedene Bedeutungen können genauso anstrengend sein. „Einsatz“ zum Beispiel. Auch schwer ist wenn die Bedeutung  von dem Geschlecht abhängig ist: „die Leiter“ und „der Leiter“. Es gibt auch die sogenannten falsche Freunde. „Gift“ und gift — poison und „Geschenk“ — oder „bald“ und bald soon und „glatzköpfig“. Früher beschrieb ich verwirrte Bandwurmwörter wie „Unkraut“ und „Unheil“, wo die Bedeutung das Ganzes nur in einer schwachen Beziehung mit den Teilen steht.

Schließlich gibt es Wörter wo die Grammatik eine Rolle spielt. Wenn man einige maskuline Wörter wie „der Name“ und „der Löwe“ verwendet, muss man außer dem Nominativ ein »n« oder »en« hinzufügen. „Der Mann hat einen Löwen. Am Geburtstag des Löwen geht der Mann mit dem Löwen in den Zirkus“. Dies bringt mich auf Wörter, dass häufig in Dialog in Deutsch diskutiert sind: „das Jahr“ und „der Monat“. Während eine Vorstellungsrunde muss man fast immer die Mehrzahl dieser Wörter benutzen —„Ich heiße Katherine. Seit dreieinhalb Jahren/Monaten wohne ich in Hamburg“. Glücklicherweise gibt es eine Regel. Endet eine Mehrzahl ohne »n« oder »s«— wie „die Häuser“ und „die Schlüssel“ — dann hinzufügen wir im Dativ (und nur im Dativ) ein »n« — „bei den Häusern“ und „mit den Schlüsseln“.

Nun, da ich all das geschrieben, denke ich, dass diese schwierige Wörter eigentlich reizvoll sind.

 

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Um die Sprache zu vervollkommnen?

Ich besuche Dialog in Deutsch, um mein Deutsch zu verbessern.

Ich beeile mich, um den Bus nicht zu verpassen.

Ich laufe fast jeden Tag, um meinen Körper zu verstärken.

Leute lesen mein Blog, um sich zu amüsieren.

Sie stehen auf die lange Schlange, um Eintrittskarten zu kriegen.

Über diese  „um… zu…“ Infinitivkonstruktion geredeten wir am Mittwoch. Laut easy-deutsch.de heißen Sätze mit solcher Konstruktion „Finalsätze“. Finalsätze antworten die Fragen. Deswegen sind solche Finalsätze bestens geeignet, wenn man seinen Zweck, sein Ziel oder seine Absicht erklären will. Mit dieser Konstruktion müssen das Subjekt des Hauptsatzes und des Finalsatzes dieselbe sein (wenn nicht, dann muss man einen Nebensatz mit „damit“ bilden). Um die Konstruktion richtig zu benutzen benötigt, dass man nicht das Subjekt in dem Finalsatz wiederholen darf. Zum Beispiel, sagt man nicht »Ich besuche Dialog in Deutsch, um *ich mein Deutsch zu verbessern«.

Diese  „um… zu…“ Infinitivkonstruktion gefällt mir sehr, weil ich den zuerst in den Kinderbücher von Martin Widmark begegnete. Vielleicht ist das der Grund, dass ich diese Konstruktion nicht nur mit „Wozu?“ und „Wofür?“ sondern auch mit „Warum?“ verbinde: Kinder sagen immer „Warum?“

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Her und hin und nichts gefunden

Ich mochte etwas über die Herkunft das Wort „Herkunft“ schreiben, weil ich bemerkte, dass es ein bisschen wie das Wort heritage klingt. Aber leider konnte ich nichts finden, weder Online noch im Bücherregal. Laut die Wortbildunganalyse von canoo.net stammt das Wort aus „herkommen“. Obwohl das interessant ist, half es mir nicht. Warum? Die Herkunft von „herkommen“ konnte ich auch nicht entdecken. Schade, dass ich nicht nur »komm hierher,  bitte« sagen könnte, und würde mir alles klar.

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a free state of mind

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